Maritime Wirtschaft

Aus Port Package III wird ein „Port Päckchen“

Port Package III

Aus Port Package III wird ein „Port Päckchen“

Widerstand bringt Erfolge

Unser massiver Druck macht aus Port Package III ein „Port Päckchen“

Port Package III hat keine Auswirkungen auf die Beschäftigten im Hafenumschlag
Vor kurzem hat das Europaparlament in Straßburg mit 451 zu 243 Stimmen bei 18 Enthaltungen Verhandlungen des Parlaments mit dem EU-Verkehrsministerrat zum Port Package III beschlossen.

Dank unseres gemeinsamen, massiven Widerstands konnten viele Vorhaben von Politik und Wirtschaft zur europaweiten Liberalisierung der Hafenwirtschaft verhindert werden.

GESTRICHEN wurden im aktuellen Entwurf u.a. die Zwangsöffnung der Märkte, die regelmäßige Ausschreibungen des Terminalbetriebs, die Selbstabfertigung durch die Schiffsbesatzung und die Einschränkungen des Streikrechts.

Inhalte sind nun in der Vorlage nur noch Transparenz der Verwendung öffentlicher Gelder in den Häfen, Stärkung der kommunalpolitischen Aufsicht über die jeweiligen Hafenverwaltungen , transparente Vergabe der Lotsen-, Schlepper- und Festmacherdienste, Regeln für die Qualifikation von Hafenarbeitern, Regelung der staatlichen Beihilfen in den Häfen.

Kurz: Die Liberalisierung der Hafenwirtschaft ist kein Bestandteil der Gesetzesgrundlage mehr!

Zitat dazu aus der Zeitung Die Welt: „Diese Punkte, die vor allem durch den Lobbydruck der Reedereien zustande gekommen waren, scheiterten an einer breiten Abwehrfront von Terminalbetreibern, Gewerkschaften und lokaler Politik in den Hafenstädten.“

Unser gemeinsamer, mehr als 15 Jahre dauernder Protest auf allen Ebenen hat dafür gesorgt, dass die Angriffe auf eure Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen abgewehrt werden konnten. Das haben wir gemeinsam erreicht und darauf können wir stolz sein.

„Dockers united will never be defeated!“
Mit kollegialen Grüßen, Eure ver.di